Wir haben es in der Hand! Und wenn nicht jetzt, wann dann?


Liebe Freund*innen, liebe Grüne Mitstreiter:innen,

jedes weitere Jahr Stillstand ist Rückschritt im Ringen um soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, für echte Gleichstellung, beim Klimaschutz, im Kampf um eine soziale Europa- und Einwanderungspolitik. Stillstand können wir uns nicht leisten. Wir haben es in der Hand! Diesen Weg möchte ich mit euch gemeinsam gerne im nächsten Bundestag gehen!

Klimawandel stoppen, Frauen- und Kinderarmut bekämpfen, klare Kante gegen Rassismus zeigen und viele weitere Herausforderungen unserer Zeit meistern - ohne Grüne geht das nachweislich nicht.
Es ist nicht lange her, dass wir gemeinsam unsere letzten Wahlergebnisse zur Landtags- und Europawahl gefeiert haben. Damit haben wir vor Ort, im Landtag und in Europa viel bewegt. Vor allem Euer Einsatz und Eure Leidenschaft haben dieses Ergebnis möglich gemacht. Respekt und ein großes Dankeschön!
Mit Euch, #mitDir will ich weiterhin voller Leidenschaft für ein Wahlergebnis kämpfen, das in Berlin keiner an uns vorbeikommt: Wir wollen regieren und gestalten!
Ich bin sicher, mit dem Gemeinschaftsgeist den wir alle schon im ersten Lockdown der COVID-Pandemie bewiesen haben, mit allen Potentialen unserer vielfältigen Gesellschaft und mit der Lehre aus der Geschichte haben wir die besten Voraussetzungen und die besten Konzepte um zu gestalten: sozialgerecht, generationengerecht, umweltgerecht. #Wir haben es in der Hand!

Gute Arbeit und faire Löhne. Bezahlbares Wohnen. Familienfreundliche, generationengerechte, digitale Infrastruktur. Erreichbare Gesundheitsversorgung. Es sind DIE Lebensbereiche, die Teilhabe ermöglichen – sie sind Teil der Daseinsvorsorge. Sie sind Voraussetzungen für ein gutes Leben und ein friedliches Miteinander.
Gesundheit ist das höchste Gut. Von der Muttermilch bis zum Hospiz – ohne Umwelt geht auch hier nichts. Gute Luft, sauberes Wasser, unbelastete Böden und eine gesunde Ernährung sind überlebenswichtig. Gesundheitserziehung von Anfang an und Zugang zu Prävention ist ein Gemeinschaftswerk: Politik, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Schulen, Krankenkassen, Institutionen und Medizin haben hier eine entscheidende Rolle.
Die Finanzierung der Gesundheitsversorgung ist ausbaufähig, vor allem im Bereich der Krankenhäuser. Wir haben Gesetze, die Qualität verbessern sollten – die aber Patient:innen auf Fallzahlen reduzieren, Personal heute schon als zu hohen Kostenfaktor deklarieren und Gesundheit als Börsenwert anpreisen. Wir brauchen ein Abrechnungssystem, das gerecht ist. Wir brauchen Kooperationen und regionale Vernetzung, eine verlässliche Gesundheitsversorgung, die in die jeweilige Region passt. Wirtschaftlichkeit, Trägervielfalt und Wettbewerb um Qualität sind wichtig – sie müssen jedoch den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Gesundheit fördern, Krankheiten bewusst verhindern und in Krankheitsfällen allen Menschen den schnellen Zugang zu medizinischen Leistungen ermöglichen sind essentiell für ein gutes Leben – und sie sind nachweislich wirtschaftlich. In und nach der Pandemie ist die Wichtigkeit des Ausbaus der Beratungs- und Therapieangebote für psychische Gesundheit deutlicher denn je geworden.
Kosten für Prävention sind Investitionen in Mensch, Gesundheit und Zukunft!

Frauenpolitik im Jahr 101 nach dem Frauenwahlrecht braucht immer noch Gesetze, viele Instrumente, immer wieder neue Bündnisse und offensichtlich viel Geduld. Gleichstellung im Alltag, in der Politik und im Beruf darf nicht länger ein Lippenbekenntnis sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Die Hälfte der Macht den Frauen! Wir kämpfen weiter dafür Chancen, Macht, Geld und Zeit endlich gerecht zwischen Frauen und Männern zu teilen.
Strukturelle Benachteiligungen, die längst bekannt sind, müssen dringend beseitigt werden: Die Arbeitszeitlücke, die Lohnlücke (die immer noch bei 20 % ist und damit eine der höchsten in Europa), die Sorgearbeitslücke (Frauen übernehmen zwei Drittel der unbezahlten Sorgearbeit). Entsprechend hoch sind die Einkommenslücke (die Lohn- und Arbeitszeitlücke kumuliert) und die Rentenlücke (mehr als 50%).
Frauenberufe aufwerten! Pflegerinnen, Erzieherinnen oder Verkäuferinnen müssen für ihre wichtige Arbeit endlich gut bezahlt werden.
Frauenquote? Ohne Wenn und Aber: Ja! Höchstens 10% Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen und 30% Frauen in den Parlamenten sind bittere Realität und beschämend. Damit sind wir unter den Schlusslichtern Europas. Gesellschaftsentscheidungen ohne eine angemessene Mitwirkung der Frauen ersticken den Geist der Demokratie. Eine 30%ige Frauenquote bedeutet eine feste 70% Männerquote – das ist weder angemessen, noch spiegelt es den Anteil der Frauen in unserer Gesellschaft wider.
Gewalt gegen Frauen und Mädchen in jeglicher Form – ob im Netz, in der Sprache oder im Alltag müssen genauso bekämpft werden wie Sexismus und Antifeminismus am Arbeitsplatz, in den Medien, in der Werbung und jedem anderen Ort!
Schulische und politische Bildung fördern, Beratungsangebote ausbauen, Schutzräume schaffen, diese finanziell absichern und Hand in Hand mit Land und Kommunen arbeiten, sind unabdingbar.
Familien in ihrer Vielfalt, insbesondere Alleinerziehende, die zum größten Teil Frauen sind, brauchen u. a. ein geschlechtergerechtes Steuersystem ohne Ehegattensplitting, eine gute Betreuungsinfrastruktur, Familienarbeitszeitmodelle, ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, Teilzeitjobs statt Minijobs. Das erleichtert den Zugang und Wiedereinstieg zum Arbeitsmarkt. So werden auch Diskriminierungen verhindert, die nicht unbedingt auf den ersten Blick sichtbar und oft Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung und die LGBTIQ*-Community betreffen.
Der Anstieg der Kinderarmut in Deutschland ist erschreckend. Gesetze und Maßnahmen nach dem Gießkannenprinzip lassen Menschen ohne Lobby und vor allem Alleinerziehende zurück. Das muss sich dringend ändern!
Vielfalt ist Stärke! Unsere Gesellschaft ist so bunt und vielfältig wie nie zuvor und das ist gut so! Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus sind Teil unserer Gesellschaft. Das gegenseitige Interesse und Verständnis stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Menschen, die zu uns kommen, brauchen echte Chancen auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt und Schutz vor Gewalt und Rassismus. Denn: Mensch ist Mensch!
Mensch und Planet sind unzertrennbar. Lebensräume schützen, Gesundheit fördern, nachhaltig handeln. Dies ist keine Vision, sondern eine dringende Aufgabe.
Auf die nächste Legislaturperiode kommt es an. Wir haben die richtigen Konzepte, um den notwendigen Wandel voranzutreiben. Wir haben es in der Hand! Dafür will ich mit euch gemeinsam kämpfen! In all diesen Themen bin ich seit Jahrzenten fest verankert. Sie sind mein Alltag:

beruflich als Krankenschwester, Gesundheits- und Sozialökonomin, Frauenbeauftragte einer großen Klinik, Mediatorin, Coach und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Hessischer Frauenbüros,
politisch als Frauenpolitische Sprecherin der Grünen Hessen, als Mitglied des Landesvorstands, als erfahrene, verhandlungserprobte Orts- und Kreisvorsitzende, als Fraktionsmitglied und
privat als Mensch, als Frau mit Migrationshintergrund, als Mutter, als Gewerkschaftlerin, als Kämpferin für eine gerechtere Welt.

Meine Haltung ist von meinen Wurzeln und Lebenserfahrung geprägt.
Ihr kennt mich als überzeugte, leidenschaftliche Grüne, pragmatisch, zuversichtlich und menschennah. Mit Euch gemeinsam möchte ich selbstbewusst, innovativ und leidenschaftlich kämpfen und Menschen mit Inhalten und Empathie überzeugen. Ich biete Euch meine Expertise, meine Erfahrung und meine Leidenschaft an und freue mich über Euer Vertrauen.