Wir haben es in der Hand! Und wenn nicht jetzt, wann dann?


Liebe Freund*innen, liebe Grüne Mitstreiter:innen im WK174 und in Hessen,

jedes weitere Jahr Stillstand ist Rückschritt im Ringen um soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, für echte Gleichstellung, beim Klimaschutz, im Kampf um eine soziale Europa- und Einwanderungspolitik. Das können wir uns nicht leisten. Das müssen wir ändern. Wir haben es in der Hand!

Diesen Weg möchte ich mit euch gemeinsam gerne im nächsten Wahlkampf für die Wahl des 20. Bundestags gehen! Klimawandel stoppen, Frauen- und Kinderarmut bekämpfen, klare Kante gegen Rassismus zeigen und viele weitere Herausforderungen unserer Zeit meistern - ohne Grüne geht das nachweislich nicht.

Es ist nicht lange her, dass wir gemeinsam unsere letzten Wahlergebnisse zur Landtags- und Europawahl gefeiert haben. Damit haben wir vor Ort, im Landtag und in Europa viel bewegt. Vor allem Euer Einsatz und Eure Leidenschaft haben dieses Ergebnis möglich gemacht. Respekt und ein großes Dankeschön! Umso wichtiger ist es weiterhin voller Leidenschaft für ein Wahlergebnis kämpfen, damit in Berlin keiner an uns vorbeikommt: Wir wollen regieren und gestalten!

Ich bin sicher, mit dem Gemeinschaftsgeist, den wir alle schon in den Lockdowns der COVID- Pandemie bewiesen haben, mit allen Potentialen unserer vielfältigen Gesellschaft und mit der Lehre aus der Geschichte haben wir die besten Voraussetzungen und die besten Konzepte um zu gestalten: sozialgerecht, generationengerecht, umweltgerecht.

Wir haben es in der Hand:
Gute Arbeit und faire Löhne. Bezahlbares Wohnen. Familienfreundliche, generationengerechte, digitale Infrastruktur. Erreichbare Gesundheitsversorgung. Es sind DIE Lebensbereiche, die Teilhabe ermöglichen – sie sind Teil der Daseinsvorsorge. Sie sind Voraussetzungen für ein gutes Leben und ein friedliches Miteinander.

Gesundheit ist das höchste Gut. Von der Muttermilch bis zum Hospiz – ohne Umwelt geht auch hier nichts. Gute Luft, sauberes Wasser, unbelastete Böden und eine gesunde Ernährung sind überlebenswichtig. Gesundheitserziehung von Anfang an und Zugang zu Prävention ist ein Gemeinschaftswerk: Politik, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Schulen, Krankenkassen, Institutionen und Medizin haben hier eine entscheidende Rolle.

Die Finanzierung der Gesundheitsversorgung ist ausbaufähig, vor allem im Bereich der Pflege und Krankenhäuser. Wir haben Gesetze, die Qualität verbessern sollten – die jedoch Patient*innen auf Fallzahlen reduzieren, Personal als zu hohen Kostenfaktor attestieren und Gesundheit als Börsenwert anpreisen. Wir brauchen ein gerechtes Abrechnungssystem. Wir brauchen Kooperationen und regionale Vernetzungen, eine verlässliche auf die Anforderungen der Region optimierte Versorgung. Wirtschaftlichkeit, Trägervielfalt und Wettbewerb um Qualität sind wichtig – wenn sie den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Gesundheit fördern, Krankheiten bewusst verhindern und in Krankheitsfällen allen Menschen den schnellen Zugang zu medizinischen Leistungen ermöglichen sind essentiell für ein gutes Leben – und sind nachweislich wirtschaftlich. In und nach der Pandemie ist die Wichtigkeit des Ausbaus der Beratungs- und Therapieangeboten für psychische Gesundheit deutlicher denn je geworden. Kosten für Prävention sind Investitionen in Mensch, Gesundheit und Zukunft!

Frauenpolitik im Jahr 101 nach dem Frauenwahlrecht braucht immer noch viele Gesetze, viele Instrumente, immer wieder neue Bündnisse und sehr viel Geduld. Gleichstellung im Alltag, in der Politik und Beruf darf nicht länger ein Lippenbekenntnis sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Wir kämpfen weiter dafür, Chancen, Macht, Geld und Zeit endlich gerecht zu teilen.

Strukturelle Benachteiligungen, die längst bekannt sind, müssen dringend beseitigt werden: Die Arbeitszeitlücke, die Lohnlücke (die immer noch bei 20 % liegt und damit eine der höchsten in Europa ist), die Sorgearbeitslücke (Frauen übernehmen zwei Drittel der unbezahlten Sorgearbeit). Entsprechend hoch sind die Einkommenslücke (die Lohn- und Arbeitszeitlücke kumuliert) und die Rentenlücke (mehr als 50%).

Frauenquote? Ja! Höchstens 10% Frauen in Aufsichtsräte und Vorstände und 30% Frauen in den Parlamenten sind bittere Realität und beschämend. Damit sind wir unter den Schlusslichtern Europas. Gesellschaftsentscheidungen ohne eine angemessene Mitwirkung der Frauen erstickt den Geist der Demokratie. Eine 30%ige Frauenquote bedeutet eine feste 70% Männerquote – das ist weder angemessen, noch spiegelt es den Anteil der Frauen in unserer Gesellschaft.

Frauenberufe aufwerten! Pflegerinnen, Erzieherinnen oder Verkäuferinnen müssen für ihre wichtige Arbeit endlich angemessen bezahlt werden und ihre Arbeitsbedingungen verbessert werden!

Antifeminismus, alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen – im Netz, in der Sprache, im Alltag, Sexismus - am Arbeitsplatz, in Medien und in der Werbung müssen immer und überall bekämpft werden! Schulische und politische Bildung fördern, Beratungsangebote ausbauen, Schutzräume schaffen, diese finanziell absichern – das geht nur Hand in Hand: Bund, Land und Kommunen!

Familien in ihrer Vielfalt, insbesondere Alleinerziehende, die zum größten Teil Frauen sind, brauchen u. a. ein geschlechtergerechtes Steuersystem ohne Ehegattensplitting, eine gute Betreuungsinfrastruktur, Familienarbeitszeitmodelle, ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, Teilzeitjobs statt Minijobs. Das erleichtert den Zugang und Wiedereinstieg zum Arbeitsmarkt. So werden auch Diskriminierungen verhindert, die nicht immer auf den ersten Blick sichtbar sind und oft Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung und die LGBTIQ*-Community betreffen.

Der Anstieg der Kinderarmut in Deutschland ist erschreckend. Gesetze und Maßnahmen nach dem Gießkannenprinzip lassen Menschen ohne Lobby und vor allem Alleinerziehende zurück. Das muss sich dringend ändern!

Vielfalt ist Stärke! Unsere Gesellschaft ist so bunt und vielfältig wie nie zuvor und das ist gut so! Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus sind Teil unserer Gesellschaft. Das gegenseitige Interesse und Verständnis stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Menschen, die zu uns kommen, brauchen echte Chancen auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt und Schutz vor Gewalt und Rassismus. Denn: Mensch ist Mensch!

Mensch und Planet sind unzertrennbar. Lebensräume schützen, Gesundheit fördern, nachhaltig handeln. Dies ist keine Vision, sondern dringende Aufgabe der nächsten Legislaturperiode.

Wir haben die richtigen Konzepte, um den notwendigen Wandel voranzutreiben – für eine klimaneutrale Politik und gegen die Klimakrise, die auch die große soziale Frage unserer Zeit ist. Dafür und für die kommenden Generationen will ich mit euch gemeinsam kämpfen!

Meine Haltung ist von meinen Wurzeln und Lebenserfahrung geprägt, in diesen Themen bin ich seit Jahrzenten verankert. Sie sind mein Alltag:
• Beruflich (als Krankenschwester, Gesundheits- und Sozialökonomin, Frauenbeauftragte einer großen Klinik, Mediatorin, Coach und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Hessischer Frauenbüros),
• politisch (als Frauenpolitische Sprecherin der Grünen Hessen, als Mitglied des Landesvorstands, als erfahrene, verhandlungserprobte Orts- und Kreisvorsitzende, als Fraktionsmitglied) und
• privat (als Mensch, als Frau, als Mutter).

Meine Ziele: Unsere Gesellschaft sozialgerecht, generationengerecht, umweltgerecht gestalten und eine lebendige und wehrhafte Demokratie bewahren.
Mit Euch gemeinsam möchte ich für eine Gesellschaft arbeiten, in der alle gesehen werden und Raum für alle Menschen schaffen, damit sie werden und sein können, wie sie wollen. Mit Euch gemeinsam möchte ich unsere Visionen nutzen, damit Wirtschaft und Gesellschaft Hand in Hand gehen können. Mir reicht es nicht mehr, Probleme zu analysieren - mit Euch zusammen möchte ich Fäden zusammenbringen, damit wir Heimat im Plural denken können!

Gemeinsam sind wir stark: mehr Mitglieder, mehr Ortsverbände, mehr Kraft auf allen Ebenen damit der Wahlkreis 174 jeden Tag ein Stück Grüner wird!
Ich bin überzeugt: in jedem von uns steckt eine große treibende Kraft - für die Bewahrung der Erde einzutreten und Gutes zu tun. Den Planeten zu schützen heißt es, Menschen zu schützen! Wir brauchen viele Zuhörer*innen, Unterstützer*innen, aktive Mitstreiter*innen und geballte Kraft: für den anstehenden Wahlkampf, für eine lebendige Demokratie und für unsere Gesellschaftspolitik vor Ort. Mit Euch zusammen möchte ich unser Wahlprogramm in jede Ecke des Wahlkreises tragen, möglichst vielen Menschen unsere Pläne erläutern - und sie davon überzeugen.

Jetzt gilt´s: lasst uns Mehrheiten für klimaneutrale Politik gewinnen, weitere Bündnisse schmieden und Bürger*innen breit beteiligen – im Vogelsberg, in Fulda, in Hessen und überall - die Klimakrise kennt weder Landesgrenzen noch Stoppuhr.

Ihr kennt mich als überzeugte, leidenschaftliche Grüne, pragmatisch, zuversichtlich und menschennah.
Mit Euch gemeinsam möchte ich selbstbewusst, innovativ und leidenschaftlich kämpfen und Menschen mit Inhalten und Empathie überzeugen. Ich biete Euch meine Expertise, meine Erfahrung und meine Leidenschaft an und freue mich über Euer Vertrauen.